Geschichte der TSG HERFORD e.V.

1974:
Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Herford, Werner Kremeyer, bringt im Finanzausschuss der Stadt Herford zum Ausdruck, dass die Einrichtung von Tennisplätzen im Stadiongelände in Sportlerkreisen gewünscht wird.

1977:
Drei Jahre später wird dem Wunsch der vielen Sportbegeisterten Rechnung getragen. Der Stadtsportverband unter Vorsitz von Walter Schulz befasst sich mit der Angelegenheit. Am 6. Juni 1977 findet die erste Informationsveranstaltung im Herforder Schützenhof im Beisein von 250 Personen statt. Dieses ist die Geburtsstunde der „TSG HERFORD”.

Geplant sind 6 Außenplätze, sowie eine Tennishalle mit drei Plätzen, die von einem privaten Bauträger errichtet werden sollen. Im Herbst 1977 wird der erste Bauabschnitt, Halle-Gaststätte-Sportartikelgeschäft, feierlich eingeweiht.

1978:
Am 20. Mai 1978 erfolgt die offizielle Einweihung der 6-Platztennisanlage. Bereits am 17./18. Juni treffen sich über 100 Vereinsmitglieder zu einem Fassturnier auf der neuen Anlage. Im August 1978 finden die ersten Vereinsmeisterschaften statt. Erste Titelträger der TSG werden Käthe Düwel und Norbert Lehrich.

1979:
Am 25. August wird nach dreijähriger Bauzeit die Gesamtanlage des Stadtsportverbandes mit 10 Außenplätzen der Tennisspielgemeinschaft übergeben.

1982:
Am 1. September wird die Satzung der TSG verabschiedet. Am 15. September erfolgt die Eintragung ins Handelsregister. Mit einem großen Zeltfest auf dem Center Court feiern Mitglieder und Gäste ein zünftiges Herbstfest. Der neue TSG-Vorsitzende Gerhard Kleemann ehrt unter den Klängen der Spitzenband „Happy Fylers” die neuen TSG-Meister. Mit 166 Meldungen zu den Vereinsmeisterschaften wird ein Rekordergebnis erzielt.

1983:
Am 7. März übernimmt die TSG in Eigenregie die Außenanlagen. Der Stadtsportverband verpachtet dabei die Anlage an der Ernstmeierstrasse der Tennisspielgemeinschaft. Der Pachtvertrag mit der Stadt Herford geht bis ins Jahr 2027 und wird zu dieser Zeit von 850 Mitgliedern getragen.

1984:
In diesem Jahr wird der so beliebte Platz 7 durch den Bau eines vierten Hallenplatzes geopfert.

1992:
Am 27. April 1992 unterstützt die Mitgliederversammlung der TSG die Bemühungen des Vorstandes, auf einer von der Stadt Herford gegenüber der Tennisanlage der TSG zur Verfügung gestellten Gemeindebedarfsfläche zwei oder falls möglich drei weitere Tennisplätze zu errichten und Träger des geplanten Tennisleistungszentrums zu sein. Insbesondere ist die Mitgliederversammlung der Auffassung, dass die Tennisspielgemeinschaft nicht länger vom Leistungssport ausgeschlossen werden darf. Zum Tennissport gehört nach Auffassung der Versammlung sowie Leistungs- als auch Breitensport.

1994:
Die neuen Plätze des Leistungsstützpunktes OWL, sind mit Geldern der TSG Herford fertig gestellt, die Anlage von 9 auf 12 Plätze erweitert worden.
Ab Mai 1994 darf die TSG erstmals offiziell an den Meisterschaftsspielen des westfälischen Tennisverbandes teilnehmen.

1996 - 2001:
Eine enorme Aufstiegseuphorie setzt im Verein ein. Gleich neun Mannschaften schaffen den Sprung in die nächst höhere Spielklasse, allen voran die 1. Herrenmannschaft, die sich von der dritten Kreisklasse bis in die Bezirksliga hoch siegt.

2002:
Spät, aber noch rechtzeitig im Jubiläumsjahr (25. Geburtstag), erhält die TSG Herford am 21. Januar 2002 endlich die Selbständigkeit. Im Rahmen der Stadtsport- verbandsversammlung stimmen die Mitglieder einstimmig für den Vorschlag von Bruno Wollbrink.

2003:
Rechtsanwalt Jens Lehmann löst Egon Mester, der zum Ehrenmitglied erklärt wird, als 1. Vorsitzenden ab. Ebenfalls hören Kassierer Ewald Kreimer und Beisitzer Gerhard Plätzer nach fast 20-jähriger Vorstandsarbeit auf.

2004:
Die TSG startet mit dem Nachwuchs zur 1. Osterfreizeit nach Sibenik (Kroatien).

2005:
Mit der Stadt Herford werden erste Gespräche zum geplanten Erweiterungsbau des Clubraumes geführt.

2006:
Die TSG übernimmt in Eigenregie die bislang angemietete Gaststätte in den Räumen von Wolfgang Spies.

2007:
91 von 101 Mitgliedern stimmen auf einer außerordentlichen Versammlung für den Neubau eines Clubhauses. Noch im gleichen Jahr wird der Bauantrag gestellt. Mit dem Hallenbetreiber Wolfgang Spies wird ein Vertrag erstellt, indem die TSG von nun an selbstständig eine Gastronomie auf der Gesamtanlage betreiben darf. Am 25. Juli rückt der Bagger an. Nach vielen bürokratischen Hindernissen kann endlich mit der Ausschachtung für die Kanalisation und so mit dem Bau des neuen Jugend-Vereinsheimes begonnen werden.

2008:
Am 27. April wird   das neue Jugend-Vereinsheim im Beisein von zahlreichen Ehrengästen aus Stadt, Kreis und Politik eingeweiht.

2009:
Auf der Jahreshauptversammlung lösen Hans Hermann Pohlmann und Ingo Störmer die bisherige Vereinspitze mit Jens Lehmann (1. Vorsitzender) und Thomas Luckow (2. Vorsitzender) ab.

2010:
Unser 33. Jahr wird einen ganz besondern Platz in unserer Vereinschronik einnehmen. Vom 22. bis 25. April finden auf unserer Anlage an der Ernstmeierstraße nach vielen Jahren erstmals wieder die Bezirksmeisterschaften der Damen und Herren statt. Es folgen   im Juli die Kreismeisterschaften der Kinder und Jugendlichen,   Ende Juli die 8. TSG Open um den Schmiedekamp-Cup und als Krönung vom 6. bis 8. August der Weltrekordversuch von Christian Masurenko und Dennis Heitmann, der nicht nur für eine   enorme Zuschauerresonanz auf unsere Anlage sorgt, sondern auch für Schlagzeilen in den Medien (Fernsehen, Rundfunk, Tageszeitungen).   Mit 55 Stunden, 55 Minuten und 55 Sekunden am Stück stellen Masurenko und Heitmann einen Wahnsinns-Weltrekord auf, der schließlich im Guinnessbuch der Rekord Einzug hält. Am 21.Dezember übergibt die TSG eine Spende -   die unser Vorstand und unsere Mitglieder durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit beim   Verkauf   von Getränken, Würstchen und Losen   beim Dauertennis-Match an den drei   August-Tagen erwirtschaftet haben - an die Deutsche Cochlear Implant Gesellschaft, die Kindern hilft, die gehörlos geboren werden, in Höhe von 7348,69 Euro. Der Deutsche Tennisbund in Verbindung mit der Brauerei König Pilsener zeichnet unseren Verein Mitte November mit   dem   1. Platz in der Kategorie ?Soziales Engagement? bundesweit aus.

2011:
Die Jahreshauptversammlung findet bei guter Beteiligung am 11. April im Bistro Platz 3 statt. Erfreulich, dass sich der gesamte Vorstand erneut zur Wahl stellt und einstimmig wiedergewählt wird. Am Eröffnungsturnier am 1. Mai beteiligen sich 31 Mitglieder. Vom 28. bis 31. Juli finden die 9. TSG Open bei großer Zuschauerresonanz statt. Des Weiteren ist die TSG Ausrichter der Senioren-Bezirksmeisterschaften vom 1. bis 4. September. Gut besucht ist auch die letzte Veranstaltung des Jahres, die Platzverbrennung.

2012:
Die Jahreshauptversammlung findet ohne Neuwahlen am 16. April statt. Nur wenige Tage später wird der 1. LTS-Team-Cup, die inoffizielle Mannschafts-Kreismeisterschaft, auf unserer Anlage durchgeführt. Danach finden mit den 10. TSG Open und dem erneuten Weltrekordversuch von Dennis Heitmann und Christian Masurenko, die diesmal sogar 77 Stunden Tennis nonstop spielen und mehr als tausend Zuschauer an den vier Tagen vom 26. bis 29. bis Juli auf unsere Anlage locken, weitere absolute Höhepunkte statt. Am 26. November erfolgt die Spendenübergabe in Höhe von 15.000 Euro an das Cochlear Implant Centrum in Hannover.

2013:
Die Jahreshauptversammlung findet am 4. März statt. Vorsitzender Hans-Hermann Pohlmann kann 53 Mitglieder im Jugendvereinsheim auf der Anlage begrüßen. Der amtierende Vorstand wird wieder einstimmig für zwei weitere Jahre gewählt. Günter Heitmann wird neuer Technischer Leiter, Rolf Wehmeier neuer Sozialwart und Renate Tix Freizeitbeauftragte. Die 11. TSG Open um den SCHMIEDEKAMP Tennishallen-Cup mit einem Gesamt-Preisgeld in Höhe von 1.400 Euro werden zum Saison-Höhepunkt. Derya Turhan (BW Halle) verteidigt ihren Titel erfolgreich, auch Sven Kindermann (TC Kaunitz) bei den Herren 30. Neuer Titelträger bei den Herren wird Philipp Scholz vom TC Kaunitz.
Gut besucht sind auch die weiteren Turniere wie die Jugend-Vereinsmeisterschaften und die Platzverbrennung.

2014:
Ein sehr erfolgreiches Jahr, das in einer Aufstiegseuphorie gipfelt. Insgesamt sieben Mannschaften im Erwachsenen- und im Jugendbereich schaffen den Aufstieg in die nächst höhere Klasse. Höhepunkte sind erneut die 12. TSG Open und die Senioren-Bezirksmeisterschaften OWL, die Mitte und Ende Juli an allen Tagen jeweils mehr als 100 Zuschauer auf unsere Anlage locken. Gut besucht sind auch die eigenen Turniere, was besonders unsere Hobbyspieler erfreut. Die zahlreichen Freizeitaktivitäten unter Leitung unserer 2. Beisitzerin Renate Tix kommen bestens an und sorgen stets für gute Laune bei den Teilnehmern.

2015:
Dieses Jahr reiht sich nahtlos an die letzten erfolgreichen Jahre an. Die Jahreshauptversammlung findet am 16. April im Jugendheim statt. Bis auf den 2. Beisitzer Michael Beyer machen alle Vorstandsmitglieder weiter und werden für die kommenden zwei Jahre einstimmig wieder gewählt. Freizeitbeauftragte Renate Tix übernimmt zudem das Amt des 2. Beisitzers. Fünf Mannschaften schaffen bei den Punktespielen den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse. Mit der Austragung der Bezirksmeisterschaften der Damen und Herren und der Westfalenmeisterschaft der Jungen U12 sowie der 13. TSG Open rückt unser Club wieder einmal mehr in den Focus der Öffentlichkeit. Im November findet die Grundsanierung und Modernisierung unser Plätze 2, 4, 5 und 6 statt.

2016:
Nach der Grundsanierung unserer Plätze 2, 4, 5 und 6 sorgte eine erneute Aufstiegseuphorie Ende Juni auf unserer Anlage für beste Stimmung. Die 1. Herren 65-Mannschaft schaffte sensationell als Gruppenzweiter der Verbandsliga den Sprung in die Westfalenliga. Eine Woche später stand auch die 1. Herren 50-Mannschaft als Verbandsliga-Gruppensieger fest und durfte sich auf die Westfalenliga in 2017 freuen. Das Herren 55-Team krönte die starke Saison mit dem Aufstieg zur Verbandsliga und auch der 2. Herren 50-Mannschaft gelang unbesiegt der Aufstieg zur Bezirksliga. Für große Zuschauerresonanz sorgten wie schon in den letzten Jahren unsere TSG Open. Bei der 14. Austragung gewann mit Lars Hoischen vom befreundeten TC Herford erstmals ein Einheimischer die Herren-A-Klasse.